
Während draußen die Reben in Winterruhe verharren und die Weingärten unter einer stillen Schneedecke liegen, tut sich mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Die frostigen Nächte sind nämlich ein Geschenk der Natur: Die Kälte dezimiert Schädlingspopulationen wie Blattläuse und Erdflohlarvem, und der Frost sorgt für jene wertvolle Bodengare, die unsere Böden auflockert und sie im Frühjahr ideal bearbeitbar macht. Im Weingarten sind wir mittlerweile auf der Zielgeraden beim Rebschnitt – Stock für Stock, Auge für Auge wird mit der Schere die Grundlage für den kommenden Jahrgang gelegt. Jede Rebe wird individuell betrachtet, denn Wuchskraft, Alter und Gesundheit bestimmen, wie wir schneiden und welche Ernte wir erwarten dürfen. Und während draußen die letzten Schnittarbeiten laufen, wartet drinnen im Keller bereits die nächste Aufgabe: unsere frisch gefüllten Weine…
