Die Weingärten leuchten in warmen Tönen – Gold, Rot und tiefes Kupfer. Der Herbst zeigt sich von seiner schönsten Seite, und über den Reben liegt diese besondere Ruhe nach der Ernte. Im Keller blubbert es noch leise, doch wir Winzer treten nun in die Phase des kontrollierten Nichtstuns ein. Die jungen Weine dürfen rasten, atmen, sich entfalten und wir beschränken uns auf das Verkosten. Für uns beginnt jetzt die Zeit, in der wir mit einem Glas Wein in der Hand auf das Jahr zurückblicken – dankbar für das, was die Natur geschenkt hat – und nach der intensiven Lese langsam wieder Ruhe einkehrt.
